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Kapitelsaal

 

 

Der Kapitelsaal befindet sich im Westflügel der Klosteranlage und schließt südlich an den Turm der Kirche an. Der rechteckige Raum verfügt über zwei Jochpaare mit zentraler Mittelstütze und ist kreuzrippengewölbt. Gewölbe und Mittelpfeiler wurden im 19. Jahrhundert überformt. Die Nonnen und Konventualinnen nutzten den Saal als Andachtsraum, für Versammlungen und Beratungen.

Der Probst hielt hier bis 1863 Gericht über die Klosteruntertanen. Heute dient der Kapitelsaal zur Aufbewahrung der Klosterschätze. Dazu gehören die Dokumente des Klosterarchivs, eine besonders schöne Johannisschüssel mit dem Haupt des Täufers aus Eichenholz (um 1400) und Tafelsilber, das der Überlieferung nach aus dem Hause Johann Wolfgang von Goethes stammt.