Menu

Sehenswerte Geschichte des Klosters

Bereits um das Jahr 1200 wurde auf dem Holm von Benediktinerinnen das St.-Johannis-Kloster vor Schleswig gegründet. Heute gilt es als die besterhaltene mittelalterliche Klosteranlage in Schleswig-Holstein.
Die Klosterkirche, der vollständig erhaltene Kreuzgang, der Remter und der Kapitelsaal bilden gemeinsam mit dem ehemaligen Probstenhaus, in dem heute das Nordelbische Bibelzentrum untergebracht ist, dem Bibelgarten, den ehemaligen Wohnhäusern der Konventualinnen und der Priörin ein einzigartiges Ensemble. 

Über Jahrhunderte hinweg ist auch die ungewöhnlichen Ausstattung des Klosters gewachsen. Sie hat einige Kleinodien zu bieten, zum Beispiel die historische Bellmann-Orgel, auf der zum ersten Mal die Landeshymne, das "Schleswig-Holstein-Lied", gespielt worden sein soll. Das reich verzierte Nonnengestühl, die Wappenschilde verstorbener Konventualinnen und Priörinnen, das Goethesilber, die Johannisschüssel aus Eichenholz und die gotischen Wandmalereien in der Klosterkirche sind weitere sehenswerte Kostbarkeiten.