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Kapitelsaal - Innensanierung
Dritter Bauabschnitt: September bis Dezember 2012

 

Der Kapitelsaal liegt an der Westseite des Klosters und schließt direkt an die Kirche an. Er weist den gleichen gotischen Charakter auf, wie der Remter.

Nach Abschluss der Planung und Erteilung der denkmalrechtlichen Genehmigung wurde Anfang September 2012 mit vorbereitenden Arbeiten, dem Auslagern des Mobiliars und Inventars, begonnen.

Bei der nachfolgenden Bestandsaufnahme durch den Restaurator wurden vereinzelt Reste einer Farbbekleidung aus dem 19. Jahrhundert gefunden.

Kapitelsaal während der Sanierungsarbeiten. An der Säule sind deutlich historische Bemalungen zu erkennen.

Bei einer gleichzeitigen Untersuchung der Unterputz-Elektroinstallation wurde festgestellt, dass eine komplette Erneuerung nicht notwendig war. Die Elektroarbeiten konnten deshalb auf Rückbau bzw. Neuinstallation der Außenbeleuchtung inklusive Schalter und notwendige Arbeiten im Rahmen der Heizungsinstallation beschränkt werden.

Die Wand- und Deckenflächen sowie die Mittelsäule wurden restauriert und konserviert. Fehlstellen wurden durch mehrlagigen Kalkputz ersetzt. Die spätere Farbgestaltung erfolgte, analog zur Innensanierung des Remters, mit reiner Mineralfarbe in monochromem Weiß.

Für die bisher nicht vorhandene Raumtemperierung erfolgte eine Anbindung an die Heizungsanlage. Als Wärmequellen dienen ein Flachheizkörper im Fensterbereich und Radiatoren neben den Zugangstüren.

Der vorhandene Parkettfußboden wurde abgeschliffen und geölt. Fehlstellen wurden ausgebessert. Schäden an historischem Mobiliar wurden fachgerecht behoben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Stark beschädigte und durchfeuchtete Wand.                                      Kapitelsaal nach der Sanierung.

 

Vorbereitungen für die spätere Außensanierung: Sanierung des Eingangsbereichs

 

 

 

 

 

 


Eingangsbereich vor und nach der Sanierung.

 

  • Eine neue Podestanlage mit massiven Granitblockstufen und eine Geländeanbindung zur Fahrbahn als rechteckige Wegefläche mit Granitpflastersteinen wurde neu erstellt
  • Lose Bereiche von Wand- und Laibungsflächen wurden abgenommen und mit einer Kalkschlämme ergänzt
  • Wo nötig, wurden Steine im Klosterformat ersetzt und mit Muschelkalk neu verfugt
  • Das Portal wurde restauriert und mit einem neuen Farbanstrich versehen
  • Eine neue Außenleuchte wurde installiert, die Einfachverglasung über dem Portal wurde in wärmedämmender Ausführung wurde erneuert.